Autor: Jan

 

Gesehene Fassung: siehe hier

FILMRATING: 41%

 

Titel: Alien vs. Predator 2

 

OT: Alien vs. Predator: Requiem

 

Herkunft: USA/CDN (2007)

 

Regie: Colin Strause, Greg Strause

 

Drehbuch: Shane Salerno

 

Darsteller: Stephen Pasquale, Reiko Aylesworth, John Ortiz, Johnny Lewis, Kristen Hager, Ariel Gade, Sam Trammell, Robert Joy, Ian Whyte, Tom Woodruff jr.

 

Länge: ca. 86 Minuten

 

Inhalt: Durch einen Alien an Board eines Predator-Raumschiffs werden alle Predatoren getötet und das Raumschiff stürzt im US-Bundesstaat Colorado ab. Um das Problem der dadurch befreiten Aliens einzudämmen, wird ein Cleaner vom Predator-Planeten losgeschickt. Dieser muss nun versuchen seine gefährlichen Gegner sowie eine Angst einfläßende Mischung aus Predator und Alien unschädlich zu machen. Die Menschen einer Kleinstadt in der Nähe der Absturzstelle können angesichts der zwei übermächtigen Wesen nichts ausrichten und müssen um ihr Leben fürchten, sofern sie in die Schusslinie geraten...

 

Altersfreigabe (FSK): k.J

 

Kritik: Man muss sich schon die Frage stellen, fällt Hollywood eigentlich nichts neues mehr ein?!? Das Jahr 2007 war das Jahr der Forsetzungen (Bourne Ultimatum, Spider-Man 3, Fluch der Karibik 3, Shrek 3 etc.) und nun wieder eine recycelte Fortsetzung eines Filmhits? Kann das überhaupt gut gehen? In den meisten Fällen nicht, hier schon! Den in Sachen Action und Tricks setzen die Machern noch ordentlich was drauf. Ein optisch brillantes Werk der Gebrüder Strause, die zuvor im die Blutorgie in "300" fabrizierten. Dennoch kommen einige Zweifel auf. Die Story mag arg krass und verrückt klingen und der Versuch, den Charaktern Tiefe zu verlauen, ging wiedereinmal daneben. Dennoch wird geboten, was der Horrorfilmfan sehen will. Es fließt Blut im Übermass, egal von welcher Seite, es wird geschossen, geschrien und Action, Action und nochmal Action. Den Machern ist es gelungen den Erstling zu toppen, mit Hilfe eines Kunstkniffes. Diesesmal haben nicht Regisseure in dem Sinne den Film inszeniert, sondern von Leuten, denen die visuellen Effekte vertraut sind. Und es ist gelungen. Die Optik ist atemberaubend, die Fights spetakulär und genial noch dazu. Man muss nicht den ersten Teil gesehen haben, um den zweiten zu verstehen, deshalb ist es ein großes Wagniss diesen Teil als Fortsetzung zu präsentierten, weil der Film als solche keine ist.

 

Fazit: Visuell anspruchsvolle Blutorgie mit atemberaubenden Fights