Autor: Dennis

 

FILMRATING: 89%

 

Titel: Insanitarium

 

OT: Insanitarium

 

Herkunft: USA (2008)

 

Regie: Jeff Bühler

 

Drehbuch: Jeff Bühler

 

Darsteller: Jesse Metcalfe, Kiele Sanchez, Peter Stormare, Kevin Sussman, Evan Parke, Olivia Munn, Carla Gallo, Armin Schimermann, Lisa Arturo, Kurt Caceres

 

Länge: ca. 85 Minuten

 

Inhalt: Da ihm der Besuch in der Nervenklinik verweigert wird in dem seine Schwester wegen mehrfachen Selbstmordversuchen sitzt, beschließt Jack etwas dagegen zu tun: Er mimt den Irren und wird auch prompt in die Klinik gebracht, in der seine Schwester Patientin ist. Anfangs von dem Drang angetrieben seine Schwester hier raus zu holen, muss es nun selbst damit kämpfen dort nicht selber verrückt zu werden, da an den Insassen der Klinik ein neuartiges Medikament getestet wird das die Lust auf Menschenfleisch und Blut weckt...

 

Altersfreigabe (FSK): SPIO/JK: k.s.J

 

DVD-Infos: Dieser Film ist ungeschnitten durch das Gutachten der SPIO erschienen (siehe: hier), doch inzwischen ist der Film indiziert.

 

Kritik: Neben den Blockbustern in den Kinos, gibt es heutzutage auch genug Filme die den Weg ins Kino nicht geschafft haben, und auch nicht schaffen sollten, sodern direkt auf den DVD-Markt geschmissen werden. Das hierbei meistens Billigproduktionen und schlechter filmischer Abschaum rausgebracht wird, ist nicht weiter verwunderlich. Doch, manche Perlen können einem so unter die Lappen gehen. Durch Zufall habe ich dieses Filmchen entdeckt, und ich kann nur soviel sagen: Ich war begeistert! Das lag wohl auch sehr viel daran das ich vorher nicht viel über diesen Film gewusst hatte, und mit niedrigen Erwartungen heran gegangen bin.

Aber auch so, denke ich, hätte mir dieser Film gefallen.

 

Das der Film inzwischen auf dem Index gelandet ist wundert mich ehrlich gesagt gar nicht. Was hier an handgemachter Spezialeffekte an den Tag gelegt wird, sucht teil wirklich seinen gleichen. Es war abzusehen das die FSK die Freigabe verweigern würde. Es werden Leuten Romeromäßig auseinander genommen und gegessen, massakriert, abgestochen, getötet, hier was abgerissen, dort was abgebissen. Also sagen wir's einfach mal so: Mit Gewalt wird hier nicht zimperlich umgegangen.

Hier der ein- oder andere Ekeleffekt, dort ein Blutbad, aber so im Ganzen ist der Film wirklich richtig spannend inszeniert worden. Die Schauspieler, sicher, sind alle überwiegend unbekannt und natürlich können sie darstellerisch keinen Baum ausreißen, aber das erwartet hier auch niemand. "Insanitarium" bietet solide Unterhaltung was Horror, Splatter und Thriller anbelangt. Ich kann ihn nur wärmstens an die Volljährigen Leser weiterempfehlen.

 

Fazit: Solider, kranker und spannender Horrortrip den sie garantiert nicht so schnell vergessen!