Autor: Dennis

 

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FILMRATING: 91%

 

Titel: The Midnight Meat Train

 

OT: The Midnight Meat Train

 

Herkunft: USA (2008)

 

Regie: Ryûhei Kitamura

 

Drehbuch: Jeff Buhler, Clive Barker

 

Darsteller: Bradley Cooper, Leslie Bibb, Brooke Shields, Vinnie Joney, Roger Bart, Peter Jacobson

 

Länge: ca. 100 Minuten

 

Inhalt: Der Fotograf Leon Kaufman ist besessen von der Idee, das wahre Leben der Millionenstadt New York abzubilden. Bei seiner Suche nach dem perfekten Motiv stößt er auf die blutige Spur eines unaufhaltbaren Serienmörders, der nächtliche U-Bahnfahrgäste stumm und gnadenlos abschlachtet, als wären sie Vieh. Für wen - oder was - bereitet der Killer seine hilflosen Opfer als Nahrung zu? Auf Leon strahlt der bestialische Mörder eine seltsame Faszination aus, die ihn immer tiefer in die endlosen Tunnel New Yorker U-Bahn lockt - und schließlich in einen Abgrund, in dem etwas Teuflisches auf ihn lauert...

 

Altersfreigabe (FSK): ungeprüft

 

DVD-Infos: Der Film ist und wird nie in Deutschland erscheinen, aber er ist in Deutsch in der Schweiz erhätlich!

 

Kritik: Alter Schwede, was haben die aus Hollywood da wieder auf uns los gelassen? Einen bluttriefenden Horror/Splatter-Thriller der zwar durch häufig eingesetztes CGI-Blut herumsprizt, aber dennoch nicht an Wirkung verliert!

 

Zunächst einmal zur Geschichte: Diese ist einfach wie simpel gehalten und beklemmend erzählt. Großartige Storytwists gibt es nicht, aber es wird doch die ein- oder andere Überraschung für den Zuschauer bereitgehalten, sodass Clive Barker's Höllenzug einem nochmal so richtig einen Kick in die Fresse verpasst!

Die Schauspieler agieren allesamt glaubhaft, solide und überzeugend, wobei Vinnie Jones aka Mahagony definitiv ein Mörder ist, wie es ihn nicht oft auf Film zu sehen gibt. Mit welcher brachialen Gewalt und herzlosigkeit er sich durch seine Opfer schlachtet ist teilweise wirklich krass und nicht für jeden geeignet. Einzig das animierte CGI-Blut wirkt teils Fehl am Platze wobei dieses nicht übertrieben oder schlecht gemacht scheint. Wenn aber mal richtiges Blut fließt - dann richtig... soviel sei gesagt!

Die verspielten und experimentellen Kamerawinkel und -Fahrten heizen der Spannung nur noch nach und ziehen einen noch mehr ins brutale Geschehen.

 

Was man eigentlich über diesen Film sagen kann ist meiner Meinung nach gesagt worden und ich kann ihm jedem Clive Barker-, Splatter/Horror-Thriller- und "Harte Kost"-Filmfan wärmstens empfehlen!

 

Fazit: Ein Höllentripp in einen der wohl blutigsten Thriller, den es gibt - Ein absolutes Muss!