Autor: Cem

 

FILMRATING: 85%

 

Titel: Severance - Ein Blutiger Betriebsausflug

 

OT: Severance

 

Herkunft: GB (2006)

 

Regie: Christopher Smith

 

Drehbuch: Christopher Smith, James Moran

 

Darsteller: Danny Dyer, Laura Harris, Tim McInnerny, Toby Stephens, Andy Nyman, Babou Ceesay, Claudie Blakley

 

Länge: ca. 90 Minuten

 

Inhalt: Die Verkaufsabteilung des internationalen Waffenkonzerns "Palisade Defence" wird zur Stärkung des Teamgeistes auf einen Motivations-Kurs nach Ungarn geschickt. Die siebenköpfige Truppe ist nicht gerade begeistert von dem Trip, aber immerhin soll die im Wald gelegene Luxus-Lodge des Unternehmens für angemessene Erholung sorgen. Kurz vor dem Ziel versperrt ein Baumstamm dem Bus den Weg. Der Fahrer weigert sich strikt, die Umleitung durch den Wald zu nehmen. Er schmeißt die Gruppe mit ihrem Gepäck kurzerhand aus dem Bus und braust davon. Die Mitarbeiter machen sich zu Fuß auf den Weg zur Herberge. Als die Bürohengste nach langem Marsch endlich das Haus erreichen, sinkt die Stimmung ins Bodenlose. Die erwartete Wellness-Oase erweist sich als marode Bruchbude. Der Aufenthalt wird auch dadurch erschwert, dass in der Nacht bedrohliche Schatten durch die Büsche huschen und merkwürdige Geräusche ertönen. Das Team entscheidet sich verängstigt, am nächsten Tag wieder den Heimweg anzutreten. Doch es ist bereits zu spät. Die Waffenbauer finden eine brutal zugerichtete Leiche. Die ursprünglichen Bewohner der Hütte sind nach Hause gekommen, und sie mögen es gar nicht, wenn Fremde in ihren Betten schlafen. Ein Kampf ums nackte Überleben hat begonnen.

 

Altersfreigabe (FSK): k.J

 

DVD-Infos: Dieser Film ist komplett ungeschnitten in Deutschland erhältlich.

 

Kritik: Nach dem ersten verpatzten Film "Creep" schickt Regisseur Christopher Smith mit "Severnance" eine gute solide Horrorkomödie ins Rennen, die Splatterfans gefallen dürfte.

Also die Schauspieler waren alle in Ordnung, und können in ihren Rollen überzeugen.

Das jede Rolle ein bestimmtes Klishee erfüllt, ist von Smith in humorvoller Art vorhergesehen.

Der Regisseur hat mit diesem Film eine fast sehr gute Mischung aus Horror und Komödie gefunden.

Meiner Meinung nach geht Smith nicht nah genug mit der Kamera an die zerfetzten Leichen. Die Mordszenen sind zwar deftig aber zu kurz.

 

Fazit: Gruselige Horror-Atmosphäre mit super Gags